22 AUGUST, 2025

Stile und Richtungen im Pole Dance

Pole Dance ruft bei vielen Menschen immer noch gemischte Gefühle hervor – manche betrachten es mit Vorsicht, andere mit Missbilligung, wieder andere mit Bewunderung. Oft wird es ausschließlich mit etwas Provokantem oder Unangemessenem assoziiert. Doch wer es einmal ausprobiert hat, weiß: es geht um etwas ganz anderes. Pole Dance ist nicht nur Tanz an der Stange – es steht für Kraft, Anmut, Mut und Freiheit. Es ist ein vollständiger Sport, bei dem der ganze Körper arbeitet. Nicht jeder mag Joggen oder das Fitnessstudio, und hier – werden die Muskeln gestärkt, während man gleichzeitig Freude am Prozess empfindet. PoleDance wird in verschiedene Stile unterteilt: vom Tanz bis hin zu Tricks und Akrobatik. Und genau darin liegt der Reiz – jede kann das wählen, was am besten zu ihr passt. Im Folgenden erklären wir, welche Stile es gibt und worin sie sich unterscheiden.

Pole Dance: Hauptstile

Pole Sport – maximale Kraft und keine Stereotype

Wenn du dachtest, Pole Dance sei nur Tanz, wird Pole Sport diesen Mythos schon beim ersten Training zerstören. Es ist die sportliche Ausrichtung, bei der Technik, Kraft und Körperkontrolle an erster Stelle stehen. Es ist eine anerkannte Disziplin, die sogar anstrebt, ins Programm der Olympischen Sommerspiele aufgenommen zu werden. Hier gibt es kaum klassische „Tänzerisches“ – stattdessen anspruchsvolle Tricks, Ausdauer, Akrobatik und ein klarer Fokus auf Fortschritt.

Pole Sport ist keine Show, sondern echte Arbeit an sich selbst. Es geht nicht um das äußere Erscheinungsbild oder um Effekte, sondern um körperliches Training, Technik und saubere Ausführung der Figuren. Die Teilnehmer treten barfuß oder in spezieller Sportschuhen auf – ohne High Heels. Musik – ausschließlich instrumental, ohne Text. Ziel ist es nicht abzulenken, sondern zu zeigen, wozu der Körper fähig ist.

Auftritte in diesem Stil sind streng reglementiert:

  • klare Regeln
  • Pflichtelemente
  • Bewertungssystem wie in der Gymnastik

Sogar die Anzahl der Bodenkontakte ist begrenzt, und Akrobatik muss mindestens 70 % der Performance ausmachen. Tanz ist erlaubt, aber eher als Ergänzung – nicht als Hauptbestandteil.

Pole Sport ist perfekt für alle, die körperliche Anstrengung lieben, sich selbst überwinden wollen und echte Ergebnisse sehen möchten. Hier wirst du nicht nur „schön bewegen“, sondern deinen Körper wirklich trainieren – jeden Muskel, jede Anstrengung. Im Pole Sport sind Alter oder „perfekte Figur“ unwichtig – entscheidend sind Motivation, Regelmäßigkeit und Zielstrebigkeit. Mit jedem Training stärkst du nicht nur deinen Körper, sondern entwickelst auch Kraft, Selbstvertrauen und Charakter.

Pole Art – Gefühle, Ästhetik und Ausdruck

Wenn Pole Sport reiner Sport ist, dann ist Pole Art Bühne, Emotionen und Geschichten, die durch den Körper erzählt werden. Dieser Stil kombiniert die Stärke und Technik des Pole Dance mit Theatralik, Ausdruckskraft und Bedeutung. Wichtig sind nicht nur die Tricks, sondern auch, wie du sie präsentierst. Wie im modernen Tanz: der Körper spricht, bewegt sich, fühlt.

Im Pole Art führst du die Elemente nicht nur aus – du erlebst die ganze Performance. Oft erinnern diese Auftritte an Mini-Theaterstücke mit Handlung, Figur und Idee. Mimik, Gesichtsausdruck, Musikalität und der künstlerische Gesamteindruck sind entscheidend. Und natürlich das visuelle Bild – Kostüm, Make-up, alles muss auf die Idee abgestimmt sein.

In diesem Stil zählt die Harmonie: Technik + Emotionen + Ästhetik. Du kannst Musik mit Text verwenden, Kostüme können auffällig und einprägsam sein. Es gibt Tanz, es gibt Akrobatik, aber keine starren Regeln wie im Sport – mehr Freiheit und Kreativität.

Pole Art ist für dich, wenn du dich ausdrücken, deine Geschichte erzählen und dich gleichzeitig künstlerisch und elegant bewegen möchtest. Es ist eine großartige Wahl für alle, die Tanz lieben, aber auch Sinn und Emotionen suchen – nicht nur „einen Trick zeigen“, sondern eine unvergessliche Performance schaffen wollen.

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Exotic Pole – Weiblichkeit, Freiheit und Drama

Exotic ist wohl der bekannteste und meistdiskutierte Stil im Pole Dance. Bei manchen weckt er Bewunderung, bei anderen Fragen. Doch wenn man die Stereotype beiseitelegt, wird klar: es geht um Anmut, Beweglichkeit, Ausdruckskraft und mutige Selbstinszenierung. Hier ist der Tanz der Hauptdarsteller. Erscheinungsbild, High Heels, Ausdruck, Atmosphäre – alles ist wichtig. Und gleichzeitig arbeitet der Körper wie in allen anderen Stilen auf höchstem Niveau: Exotic ist nicht „nur schön“, sondern harte körperliche Arbeit plus Emotionen.

Doch Exotic ist nicht ein einziger Stil – es gibt Unterkategorien. Und das aus gutem Grund: jede hat ihre eigene Technik, Belastung und Ausdrucksweise. Eine ist fließend, die andere explosiv. Eine erfordert mehr Flexibilität, die andere mehr Kontrolle und Kraft. Dank dieser Vielfalt kann jede ihr eigenes Tempo, Niveau und ihre Stimmung finden.

Exotic Flow – sanft, fließend, sinnlich

Dieser Stil legt den Fokus auf Beweglichkeit, fließende Bewegungen und weiche Übergänge. Es gibt keine harten Akzente, kein Pathos oder Drama – alles ist sanft und elegant, als würde der Tanz fließen. Oft begleitet von tiefgründiger Musik, viel Floorwork und leichten, femininen, fast luftigen Bildern.

Das Verhältnis von Tricks zu Choreografie liegt hier bei etwa 20 % zu 80 %. Wichtig ist nicht die Schwierigkeit der Elemente, sondern wie sie miteinander verbunden sind. Wesentlich ist, Bewegungen zu verlängern, mit der Musik zu atmen und Gefühle in jedem Detail zu vermitteln – von der Fußstellung bis zum Blick.

Ideal für alle, die ihre Sanftheit entdecken, sich elegant bewegen lernen und Freude an jeder Geste finden möchten.

Exotic Hard – kraftvoll, präzise, eindrucksvoll

Hier geht es um Stärke, Charisma und Wirkung. In Hard gibt es weniger „Weichheit“ und mehr Energie. Die Musik ist meist Hip-Hop, Elektronik oder Tracks mit hartem Beat. Typische Merkmale:

  • betonte Bewegungen
  • klare Akzente
  • kraftvolle Ausstrahlung
  • aggressiver (im positiven Sinne) Stil

Dies ist die trickreichste Kategorie im Exotic: das Verhältnis liegt bei etwa 70 % Tricks und 30 % Choreografie. Der Schwerpunkt liegt darauf, komplexe Figuren an der Stange mit High Heels auszuführen. Aber wichtig: es ist nicht nur eine Sammlung von Tricks. Jedes Element muss tänzerisch, in die Komposition eingebettet, mit Logik und Rhythmus sein. Auch Erscheinungsbild, Idee und Gesamtdarbietung spielen eine große Rolle.

Dieser Stil eignet sich perfekt, wenn du Spannung abbauen, dich ausleben und dich kraftvoll in den Tanz hineinwerfen willst.

Pole Dance: Hauptstile

Exotic Old School – Vibe, Charisma und maximale Sinnlichkeit

Dies ist wahrscheinlich die ausdrucksstärkste und femininste Kategorie von Exotic. Hier stehen nicht Tricks oder Technik im Mittelpunkt, sondern Charisma, Ausdruck und jene „sinnliche Stimmung“, die fesselt. Old School ist, wenn Tanz zur Körpersprache wird: jede Welle, jeder Akzent, jeder Blick schafft Atmosphäre und Präsenz.

Der Anteil an Tricks ist geringer – etwa 40 % gegenüber 60 % Choreografie. Bewegungen werden so fließend wie möglich gewählt: weich, mit sanften Übergängen, ohne harte Kanten. Das Wichtigste ist die Musikalität: der Tanz soll jedem Beat folgen, sich mit dem Klang bewegen und ohne Worte mit dem Publikum sprechen.

Dieser Stil beinhaltet viel Floorwork, „Catbacks“, Bodywaves, Slides und klassische Exotic-Elemente. Alles – in Plateauschuhen, mit auffälligem Look und Selbstbewusstsein in jeder Bewegung. Perfekt für alle, die ihre Sinnlichkeit, ihr Selbstbewusstsein entdecken und lernen wollen, die Aufmerksamkeit des Publikums zu halten, ohne die Stimme zu erheben.

So vielseitig ist Exotic. Jede Unterkategorie hat ihren eigenen Charakter, ihre Emotionen, Technik und Energie. Es geht nicht um Formalitäten, sondern darum, dass jede Tänzerin ihren eigenen Weg findet: ihr Tempo, ihren Stil und ihre Ausdrucksweise.

Pole Dance ist nicht nur ein einziger Stil, sondern eine ganze Palette von Richtungen. Jeder hat seinen eigenen Charakter und Rhythmus. Das Wichtigste ist, keine Angst zu haben, es auszuprobieren. Beginne mit den Grundlagen, spüre deinen Körper, die Musik, die Stimmung. Wenn es dir gefällt – bleibst du dabei, wenn du etwas anderes willst – kannst du leicht wechseln. Das Wichtigste ist, Stereotype loszulassen und dir eine Chance zu geben. Danach entscheiden Körper, Musik und Emotionen.

Und wenn du dich fragst, welche High Heels am besten für das Training geeignet sind – wir haben einen hilfreichen Guide für dich vorbereitet: Wie man Pole-Dance-Schuhe auswählt: Tipps für Anfänger.