22 SEPTEMBER, 2025

Welche Kleidung trägt man beim Pole Dance: tipps für Training und Auftritte

Pole Dance ist nicht nur Tanzen an der Stange, es ist 100% Arbeit mit dem Körper. Hier zählt nicht nur, wie du dich bewegst, sondern auch, was du trägst. Kleidung kann helfen oder stören – zum Beispiel, wenn du wegen zu langer Leggings von der Stange rutschst. Oder wenn du dich in einem Top unwohl fühlst, weil es „nicht hält“. Trainingskleidung geht nicht in erster Linie um schöne Fotos (auch wenn das angenehm ist), sondern um Komfort, Sicherheit und Selbstvertrauen. Das Wichtigste ist, das zu wählen, was für dich funktioniert: nach deinem Level, Stil und Schwerpunkt. Wir erklären dir alles – was du zum Training anziehen solltest, was du für Exotic brauchst, welche Shorts für Tricks geeignet sind und ob man überhaupt in Socken trainieren kann.

Welche Kleidung braucht man für Pole Dance?

Schuhe im Pole Dance – mit Absatz oder ohne?

Sprechen wir über Schuhe. Im Pole Dance sind sie nicht nur ein Accessoire. Sie sind Teil des Ausdrucks, des Images und der Stimmung. Alles arbeitet zusammen: Bewegungen, Musik, Kostüm – und natürlich die Schuhe. Ohne sie ist das Bild unvollständig.

Am Anfang kannst du barfuß trainieren – besonders in weicheren Stilen wie Exotic Flow. Das hilft, den Boden zu spüren und das Gleichgewicht zu halten. Socken sind auch eine Option, aber nur rutschfest oder mit Gummisohle. Normale Baumwollsocken können gefährlich sein.

Stripper Heels – die bekannten Plateauschuhe – sind kein „Schreckgespenst“ für Anfänger. Die Wahrheit ist: Stripper Heels sind nicht fürs „Aussehen“, sondern für Technik und Möglichkeiten. Sie helfen dir:

  • zu gleiten
  • Akzente zu setzen
  • Bewegungen zu verstärken

Mit ihnen sind bestimmte Tricks einfacher, da das Plateau einen Hebel und Schutz beim Hochgehen auf die Ballen bietet.

Aber! Du solltest sie erst dann tragen, wenn du dich in deinem Körper sicher fühlst. Laufen in ihnen zu lernen ist ebenfalls eine Fähigkeit und braucht Zeit. Am besten ist es, wenn ein Trainer dein erstes Training in Stripper Heels begleitet.

Für Bühne, Fotos und Wettbewerbe

Wenn es um Aufnahmen, Shows oder Wettbewerbe geht – werden Schuhe Teil des Looks. Farbe, Höhe, Stil – alles ist wichtig. Hier kannst du mit Formen spielen: Stiefeletten, geschlossene Plateaus, lackiert oder matt, mit Riemchen oder minimalistisch. Hauptsache, sie sind bequem und du fühlst dich sicher. Denn wenn die Schuhe „nicht deine“ sind – sieht man das sofort in deiner Performance.

Eine feste Regel gibt es hier nicht. Alles hängt davon ab, auf welchem Stand du bist und wofür du die Schuhe brauchst. Wichtig ist – zu verstehen, was du trägst und warum.

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Was man zum Pole Dance Training anzieht: Haut statt Leggings

Nach den Schuhen ist es logisch, zum nächsten wichtigen Thema zu kommen – der Kleidung. Und glaube mir, hier gibt es genauso viele Fragen. Vor allem bei Anfängern. Was soll ich anziehen? Wie viel muss frei sein? Geht es mit T-Shirt und Leggings? Und was, wenn ich mich schäme?

Das ist völlig normal – am Anfang ist nicht klar, was „richtig“ ist. Viele kommen zum ersten Training in Sportleggings und lockerem Top. Und ehrlich – das ist kein Fehler, aber nur für den Start und nur fürs Aufwärmen.

T-Shirt und Leggings – das ist das Maximum für den Anfang. Sie sind nützlich, damit dir beim Aufwärmen nicht kalt wird, wenn du Gelenke und Muskeln vorbereitest. Aber sobald es an die Stange geht – vergiss den Stoff.

Warum ist freie Haut wichtig? Pole Dance ist nicht nur Kraft, sondern auch Halt an der Stange. Und den gibt die Haut. Wenn Beine und Bauch bedeckt sind – rutschst du einfach herunter. Das ist unsicher und verhindert richtiges Lernen.

Das Minimum, das funktioniert:

  • kurze Shorts
  • Top oder Sport-BH (am besten eng anliegend)
  • freie Schultern, Bauch und Teile der Oberschenkel – je nach Tricks

Am Anfang mag es zu freizügig wirken. Aber nach ein paar Einheiten wirst du sehen, dass im Studio niemand auf Körper achtet, sondern auf Griffe, Arme und Technik. Hier urteilt niemand. Hier wird gearbeitet.

Pole Dance ist kein Laufsteg. Wichtig ist, dass die Kleidung gut sitzt, nicht stört, nicht verrutscht und nicht im falschen Moment hochrutscht. Lieber ein fester Top als ein superfreizügiger, wenn du dich darin nicht sicher fühlst.

Und merke dir – keine Reißverschlüsse, Verschlüsse oder dekorativen Elemente, die die Stange oder die Haut zerkratzen könnten. Kleidung sollte aus elastischen Stoffen sein, die sich mit dir „bewegen“. Baumwolle ist keine gute Wahl. Sie wird schnell nass und kann die Bewegungen einschränken.

Welche Kleidung braucht man für Pole Dance?

Am besten – ein spezielles Set

Ja, du kannst zum ersten Training in dem kommen, was du schon hast. Aber wenn du dich entscheidest, beim Pole Dance zu bleiben – solltest du über die Kleidung nachdenken. Und die beste Wahl ist es, ein spezielles Trainingsset zu kaufen.

Es wird normalerweise aus elastischen synthetischen Stoffen gefertigt – wie Polyamid, Nylon, Lycra oder Mikrofaser. Diese Materialien:

  • liegen eng am Körper an (aber drücken nicht)
  • nehmen keinen Schweiß auf, trocknen schnell
  • sind dehnbar, schränken die Bewegungen nicht ein
  • und vor allem – geben Halt an der Stange

Solche Sets gibt es in vielen Varianten: mit hohem oder niedrigem Bund, Tops in verschiedenen Schnitten, mit Ausschnitten, schlicht oder auffällig, in Basistönen oder mit Prints. Jeder kann wählen, worin er sich sicher und wohlfühlt.

Der Vorteil ist, dass man ein solches Set auch unter T-Shirt und Leggings tragen kann. Das heißt, du kannst in normaler Kleidung kommen und vor der Stange einfach die Extraschicht ausziehen. Ohne Peinlichkeit oder Umziehen.

Kleidung für Auftritte: Glanz, Idee, Komfort

Wenn beim Training Komfort und Halt zählen, dann kommt auf der Bühne ein weiterer Faktor hinzu – das Image. Kleidung wird nicht nur Sportbekleidung, sondern Teil der Show.

Bei Auftritten und Wettbewerben geht es beim Kostüm nicht nur um Ästhetik. Es hilft, Stimmung zu vermitteln, die Choreografie zu betonen, hervorzustechen. Aber auch das spektakulärste Outfit darf Bewegungen nicht behindern, verrutschen, reiben oder „abrutschen“.

Darauf solltest du bei der Wahl des Kostüms achten:

  • Es sollte zur Musik, zur Idee der Nummer und zu deinem Stil passen. Das kann alles sein: von einem minimalistischen Body bis zum Look einer Superheldin, Hexe oder Burlesque-Tänzerin.
  • Der Kostüm darf nicht die Körperstellen verdecken, die für Halt gebraucht werden (Oberschenkel, Bauch, Kniekehlen, Arme). Wenn viel Stoff dabei ist – plane die Tricks so, dass er nicht stört.
  • Bei Drehungen und Inversionen ist wichtig, dass das Kostüm nicht versagt. Besser keine komplizierten Schnürungen, empfindlichen Verschlüsse oder „fragwürdige“ Stoffe.
  • Auch Bühnenkleidung sollte dehnbar sein und mit dem Körper „atmen“. Das ist wichtig für Beweglichkeit und Komfort.
  • Pailletten, Netz, Fransen, Strass – all das bringt Effekt. Aber achte darauf, dass Verzierungen nicht an der Stange hängen bleiben oder die Haut zerkratzen.

Ein Kostüm muss nicht nur ein fertiges Set sein. Fantasie ist hier dein Verbündeter: Stulpen, Handschuhe, Gürtel, Flügel, lange Ärmel, Kopfbedeckungen, Masken – all diese Details helfen, den Look einzigartig zu machen. Aber übertreibe es nicht: Der Look soll die Nummer ergänzen, nicht dich überschatten oder Bewegungen behindern.

Und noch ein Tipp – lass dein Bühnenkostüm nie bis zum „Tag X“ im Schrank hängen. Probiere es unbedingt vorher: teste alle Tricks, prüfe, wo es verrutschen, reiben oder stören könnte. Vielleicht musst du etwas anpassen, nähen, austauschen oder Bewegungen anpassen. So vermeidest du Überraschungen auf der Bühne und fühlst dich sicher und kontrolliert bei jedem Move.

Im Pole Dance gibt es keinen festen Standard – es geht nicht darum, „wie man aussehen sollte“, sondern darum, sich sicher und frei zu fühlen. Kleidung im Pole Dance ist Teil der Bewegung, des Selbstvertrauens, der Freiheit. Wähle mit Bedacht, trage sie mit Freude und hab keine Angst, du selbst zu sein – im Training, auf der Bühne, vor der Kamera.